Gutachten Information

Hier möchten wir Euch über die Bedeutung der einzelnen Gutachten informieren.

 

Allgemeine Betriebserlaubnis für Fahrzeuge (ABE)

Die Allgemeine Betriebserlaubnis (§ 20 StVZO) wird nach Prüfung dem Hersteller für reihenweise gefertigte Fahrzeuge erteilt. Alle diesem Baumuster entsprechenden Serienfahrzeuge erhalten als Nachweis Datenbestätigung nach FZV. Zulassungspflichtigen Fahrzeugen kann der Hersteller eine Zulassungsbescheinigung Teil II (früher: Fahrzeugbrief) ausstellen. Die ABE kann nach Ablauf einer festgesetzten Frist erlöschen, z. B. bei Widerruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt oder wenn der genehmigte Typ den Vorschriften nicht mehr entspricht. Die aufgrund der ABE für das einzelne Fahrzeug erteilte Betriebserlaubnis bleibt grundsätzlich erhalten, es sei denn, es werden Veränderungen am Fahrzeug (zum Beispiel: Verkürzen der Federn, nicht genehmigte Auspuffanlage usw.) vorgenommen. In diesem Fall erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges (Näheres dazu siehe § 19 Abs. 2 StVZO).

Diese muss immer im Fahrzeug mitgeführt werden.

Teilgutachten (TGA)

Das Teilegutachten ist vergleichbar mit der ABE. Die häufigste Form der Genehmigung bei Tuning-Teilen ist das sog. Teilegutachten. Dieses enthält genaue Anweisungen und Auflagen. Nach dem Umbau muss das Fahrzeug unbedingt einem TÜV-Prüfer vorgeführt werden. Dieser kontrolliert, ob die Teilegutachten mit den eingebauten Elementen übereinstimmen und ob der Umbau sachgerecht durchgeführt wurde. Wenn der Umbau genehmigt wird, erstellt der Gutachter eine Bescheinigung, mit der die Modifikation schließlich von der Zulassungsstelle in die Fahrzeugpapiere eingetragen wird.

E-Prüfzeichen

Eintragungsfrei zu jeder E-Nummer gehört eine Auflistung mit freigegebenen Fahrzeugen. Bei Teilen die in kein anderes KFZ passen (z.b. Scheinwerfer, Rücklichter) bekommt man idr. keine Liste mit und benötigt diese auch nicht zum Nachweis. Bei Teilen die an mehrere Autotypen passen, muss ein Nachweis für die freigabe des betreffenden Fahrzeugs vorhanden sein. Eine Mitführung ist keine Pflicht.

Allgemeine Bauartgenehmigung (ABG)

Eine allgemeine Bauartgenehmigung wird nur für bestimmte Teile erstellt, wie z.B. Schweller, Scheinwerfer oder Scheiben. Diese bezieht sich dann auf das jeweilige Teil und einen bestimmten Fahrrzeugtyp, d.h. das jeweilige Teile darf nur in das jeweilige Modell montiert werden. Damit die Änderungen in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden können, muss der Wagen von einem TÜV-Gutachter kontrolliert werden.

Materialgutachten

Ein Materialgutachten sagt etwas über die Festigkeit des Anbauteils und deren Befestigung aus. Es beinhaltet lediglich, das zb. der Spoiler den Beanspruchungen und Kräften, denen er am Auto ausgesetzt ist, stand hält. Dies bezieht sich auch auf die Befestigungs/Zubehörteile, die mit dem Spoiler mitgeliefert werden. Um diesen Spoiler jetzt mittels Materialgutachten eintragen zu lassen bedarf es einer Einzelabnahme, da der Tüv prüfen muss ob zb. Höhe, Breite und Länge des Anbauteils den Bestimmungen entspricht.

EG-Betriebserlaubnis

Die EG-Betriebserlaubnis entspricht weitgehend der ABE, ist aber für den gesamten EU-Raum gültig. Bei Teilen, die mit EG-Betriebserlaubnis verkauft werden, muss das Fahrzeug nicht dem TÜV vorgeführt werden, die EG-Betriebserlaubnis muss aber stets mitgeführt werden.
siehe auch (§ 20-22 StVZO)


Quelle: Wikipedia


Herstellerauswahl

Alle Hersteller
Anmelden

Neukunde? Hier gehts zur Anmeldung. Passwort vergessen?

CFC Foliensortiment

 

Amazon buyVIP

Dekra Werkstatttester

 

Reifen

 

CarTFT

Handybude

Handybude.de ... Handys unverschämt günstig!

Euwagen24

 

Die Oelquelle

Die oelquelle

Die Ölquelle und alles, was Ihr Auto sonst noch braucht!

Motoröl von Aral, Castrol , Liqui Moly uvm.

» Jetzt sicher online bestellen!

» Versandkostenfrei innerhalb Deutschland!

TuningSzeneAnwalt

TuningSzeneAnwalt